Gründerzeit Möbel

Möbel aus der Gründerzeit – zeitlos elegante Möbel

Möbel, die aus der Gründerzeit stammen, spiegeln den wirtschaftlichen Aufschwung jener Jahre in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wider. Das macht sich bei den Formen ebenso bemerkbar wie auch bei den reichen Verzierungen. Vor allem die Größe der Möbel macht deutlich, wie wohlhabend das Bürgertum in der Gründerzeit war.

Die Stilelemente der Gründerzeit

Möbel aus GründerzeitViele verschiedene Stilelemente und Details, die heute mit der Gründerzeit in Verbindung gebracht werden, stammen noch aus der Zeit der Renaissance. Säulen und Kapitelle sind in den Gründerzeitmöbeln ebenso zu finden wie auch üppige Reliefs und Profilierungen. Mächtig und schwer sind diese Möbel, die in der Regel aus Nussbaum oder aus Eiche gefertigt wurden. Charakteristisch ist die dunkle Farbe der Möbel, die aber qualitativ stets hochwertig sind. Vielfach sind die Schränke und Kommoden, die Sekretäre und auch die Betten handgefertigte Einzelstücke aus einer Schreinerwerkstatt.

In unserem Antiquitäten-Geschäft in Berlin-Charlottenburg finden Sie eine große Auswahl an Möbeln aus der Gründerzeit und aus anderen Epochen wie Biedermeier Möbel, Louis Philippe und andere. Einige Exemplare präsentieren wir direkt in unserem Antiquitäten-Shop auf der Webseite.

Möbel um zu repräsentieren

In der Gründerzeit veränderten sich der Zweck und auch die Funktion des Wohnumfelds. Vorbei war es mit der Gemütlichkeit der Biedermeierzeit, der Wohnraum diente in der Gründerzeit in der Hauptsache der Repräsentation. Das Wohnzimmer und das Esszimmer standen dabei im Mittelpunkt. Sie wurden mit prachtvollen und voluminösen Möbeln ausgestattet, mit kostbaren Teppichen geschmückt und mit Kübelpalmen sowie viel Kristall dekoriert. Diese beiden Zimmer waren so etwas wie die Visitenkarte des Hauses, sie zeigten den Besuchern, dass es den Bewohnern mehr als gut ging.

 

Unser Antiquitäten-Laden in Berlin-Charlottenburg, Suarezstrasse 47

Woran lassen sich Möbel aus der Gründerzeit erkennen?

Um zu erkennen, ob es sich tatsächlich um ein Möbelstück aus der Gründerzeit handelt, sollte man genau hinsehen. Hat die Kommode sehr scharfe Ecken und Kanten, dann handelt es sich meist um Neuware, denn Gründerzeitmöbel haben weiche Ecken und Kanten, die unregelmäßig sind. Hat der Sekretär allzu weiche Ränder, dann liegt es nahe, dass eine elektrische Säge benutzt wurde. Auch am Furnier lassen sich Original und Nachbau gut erkennen. Das Original hat ein deutlich dickeres Furnier, bei Nachbauten hingegen sind Schwalbenschwänze, Zapfen und andere Verzierungen viel glatter. Beim Original wurden sie von Hand gefertigt und sind daher rauer. Unverkennbar sind Gründerzeitmöbel aber, wenn sie keine glatten Sägeflächen haben, die auf eine Kreissäge hindeuten.

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